Leo von Klenze Haus

Museum

Leo von Klenze Museum

Der Verkaufsraum der ehemaligen Hirsch Apotheke, wo das Leo von Klenze Museum entstehen sollte, war ab 2022 renoviert worden. Dank ehrenamtlicher Helfer wurden die Wände verkleidet, tapeziert, gestrichen und mit der Walhalla verschönert. 2023 wurde dann der Boden begradigt und mit Laminat ausgelegt. Ein großes Abbild der Gedenkstätte Walhalla, die Klenze im bayerischen Landkreis Regensburg als Architekt realisiert hat, gibt eine persönliche Note.

Neben seiner Lebensgeschichte mit seinem Stammbaum, seinen Werken und einigen Bildern seiner Gemälde sind die architektonische Zeichnungen von Klenze zu betrachten. Außerdem wurde es mit stilvollen Möbeln eingerichtet. Für die Vorträge gibt es Leinwand und Beamer. Weiter ist geplant die vielen Werke Klenzes digital zu zeigen. Als Highlight ist die Silberkanne der Familie Klenze zu bewundern.

Am Leo Klenzes 239. Geburtstag, dem 28. Februar 2023, konnte dann das Leo von Klenze Museum mit einem Sektempfang eingeweiht werden. Danach hielt der 1. Vorsitzende Jochen Buchholz einen Vortrag über Klenzes Familie und seine Ausbildungsjahre.

Besuchen Sie gerne auch das Heimathaus Alte Mühle Schladen, wo weitere Exponate und Modelle von seinen Bauten zu sehen sind.

silberkanne

Apotheken Museum

Als Leopold 7 Jahre alt war, zog Familie Klenze aus Schladen in das großmütterliche Gut nach Heißum, weil sein Vater Amtmann in Liebenburg und Vienenburg wurde.

Nach dem Umzug wurde sein Elternhaus 1791 an den Kaufmann Grumbach aus Sangerhausen verkauft. Dessen Tochter Henriette heiratete den Kaufmann Gottfried Oppermann, der ab 1816 hier eine Apotheke eingerichtete. Dr. Barfuß war der erste Apotheker. Sein Nachfolger war der Provisor Meine, der im Jahre 1825 als Apotheker vereidigt wurde.

Ab 1860 war dann Wilhelm Schmidt Besitzer der Apotheke. Weitere Apotheker waren 1889 Hermann Moll, 1891 Konstanz Bruel, 1896 Emil Munscheid und

1902 Alfred Nase. 1908 hieß der Apotheker Ehlers, 1909 Lübbers, 1913 Bonnemann und 1930 Bostelmann.

1932 kaufte dann der Apotheker Clemenz Knieke das Haus, an dem er auch eine Erweiterung mit einem neuen Arzneikeller anbauen ließ.

Durch seine schwere Erkrankung führte die Hirsch Apotheke ab 1955 seine Frau Elisabeth, die Tante von Frau Eckervogt, weiter. Ab 1966 war dann die Apothekerin Margarete Fiesel verantwortlich bis am 1.1.1990 Barbara Eckervogt übernahm und die Hirsch Apotheke bis 2014 führte. So war das Haus von 1816 bis 2014 fast 200 Jahre lang Apotheke.

Deshalb ist das ehemalige Labor und der Nebenraum seit April 2025 als Apotheken Museum eingerichtet.

Dort sind neben der kompletten modernen Laboreinrichtung auch historische Geräte zu betrachten. Im Nebenraum war früher die Materialkammer, worin sich noch die originale Einrichtung, teils auch aus dem früheren Verkaufsraum der Apotheke, erhalten haben. Dort sind auch einige Gegenstände aus der häuslichen Krankenpflege zu sehen.

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